Carolin Schairer - Aprikose im Kopf

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Inhaltsangabe

Simbabwe, Kongo, Nigeria, Somalia ... Sie berichtete über das politische Geschehen in afrikanischen Krisengebieten, hatte Flüchtlingslager und Kindersoldaten vor der Kamera. Sie sah Menschen vor ihren Augen sterben - an Hunger, an Erschöpfung, durch Schüsse, durch Tretminen. Ihre Stellungnahmen wurden live in die Abendnachrichten eingespielt: Die Journalistin Katja Dannemann hält sich für abgebrüht, was das Leben angeht. Auch das Lieben. Bis sie Irina tifft. Fünf Jahre war Katja in Afrika als Korrespondentin für einen privaten TV-Sender tätig, ehe sie nach Deutschland zurückkehrt. Dort wartet auf sie nicht nur ihre Schwester Sophie mit Familie, sondern leider auch ein wenig erfreulicher Job als Redaktionsleiterin beim Stadtfernsehen. Ein Lichtblick in ihrem Leben ist Irina, eine russische Studentin, die als Au-pair-Mädchen bei ihrer Schwester arbeitet. Von der ersten Begegnung an fühlt sich Katja zu der jungen Frau hingezogen. Irina erwidert Katjas Zuneigung, und alles deutet allmählich darauf hin, dass tatsächlich Liebe im Spiel ist. Doch davon will Katja nichts wissen. Liebe ist ein trügerisches Gefühl, lautet ihre Devise. Eine eigene zerbrochene Beziehung und die zerrüttete Ehe ihrer Eltern gelten ihr als warnende Beispiele. Erst als ihre Schwester schwer erkrankt, beginnt Katja ihre Lebenshaltung zu überdenken und sich mit ihrer Vergangenheit wie auch mit ihrer Gegenwart auseinanderzusetzen.
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