Gabi Schmid - Hitzeschlacht

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Taschenbuch

Verlagtredition/PCS Books
ErschienenJanuar 2016
ISBN-139783849584061
Seitenanzahl244
Preis14,99 €

Inhaltsangabe

Zwei gemeinsam verbrachte Nächte bedeuten nicht, dass man eine Beziehung hat.
Diese Erfahrung muss Tabea Lier machen, als sich Till Winter nach seiner Abreise nach Dubai, wo er mit seinem Filmteam eine Dokumentation dreht, nicht mehr meldet. Als aus Wochen Monate werden, trifft sie sich mit Sven Eberling , der sich schon lange um sie bemüht. Doch dann taucht Till wieder auf ...

Im dritten Band geht es turbulent und rasant weiter und auch die Figuren aus den ersten beiden Bänden haben mit Problemen zu kämpfen.

Leseprobe

Alexandra Frey zog die Bettdecke höher und drehte sich auf die andere Seite. Sie gähnte, tastete mit der Hand nach Christian und fand statt eines warmen Körpers nur eine kalte, verwaiste Bettseite vor.
Nachdem sie bis tief in die Nacht an ihrem Krimi geschrieben hatte, war Christian, gerade als sie ins Bett gekrabbelt war und sich in seine Arme hatte kuscheln wollen, zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen worden. Wieder gähnte sie, öffnete verschlafen die Augen und saß augenblicklich senkrecht im Bett. Panisch sah sie sich um und entdeckte den Wecker erst, als sie sich quer über Christians Bettseite warf und über die Bettkante beugte. Ein kurzer Blick bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen.
„Mist verdammter“, Alexandra sprang auf und rannte aus dem Schlafzimmer durch den Flur Richtung Bad, wobei sie zu beiden Seiten an die Türen hämmerte.
„Daniel, Nathalie! Beeilt euch, wir haben verschlafen.“
Im Badezimmer stoppte sie abrupt. Beide Fenster waren geöffnet und es war geduscht worden. Wie üblich hatte Daniel es nicht für nötig gehalten, die Handtücher wieder an die dafür vorgesehenen Haken zu hängen.
„Hm?“ Irritiert schlüpfte sie in ihre Jogginghose und zog ein Kapuzenshirt über. Ein Kontrollblick in die Zimmer ihrer Geschwister überzeugte sie, dass beide wirklich schon, ohne sie zu wecken, aufgestanden waren.
Schon auf den letzten Treppenstufen hörte sie Nathalies helles Gekicher und Christians tiefen Bass, der es irgendwie schaffte, Daniels unaufhörliches Geplapper zu übertönen.