Verena Rabe - Die Autorin über sich

Die Verbindung von unterhaltsamer Schreibe und ernsthaften Themen ist mir sehr wichtig. Meine Romane werden als „Unterhaltung mit Tiefgang“ bezeichnet. In meinen ersten drei Romanen habe ich mich mit dem Dritten Reich beschäftigt und dessen Auswirkung auf die Gegenwart, im vierten Roman „Der längste Tag in unserem Leben“, der für den Delia Literaturpreis 2012 nominiert war, ging es um die Bombenattentate in London im Juli 2005.

Dabei spielt Liebe immer auch eine entscheidende Rolle in meinen Geschichten, denn was wären wir ohne die Liebe in ihren unterschiedlichsten Schattierungen?

Ich habe auch Liebes-und Familiengeschichten veröffentlicht, die an Sehnsuchtsorten spielen, auf den Lofoten, in der Bretagne, als nächstes in Lissabon und Nazaré an der Atlantikküste. Ich recherchiere für diese Geschichten immer vor Ort.

Ich bin 1965 in Hamburg geboren. Nach meinem Studium der Neueren Geschichte in München ging ich 1990 für einige Monate nach London und arbeitete dort als Journalistin. Danach machte ich ein Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag.

Seit 1999 schreibe ich Belletristik und hängte den Journalismus an den Nagel. Der Kontakt und Austausch mit anderen Autoren bedeutet mir sehr viel. Ich engagierte mich 17 Jahre im Hamburger Writers´ Room, bin Mitglied des Hamburger Schriftstellerverbandes und der Hamburger Autorenvereinigung und jetzt Mitglied der Jury des DELIA Literaturpreises 2017.

Ich lebe mit meinem Mann in Hamburg, verbringe aber viel Zeit in Berlin, meiner zweiten Heimat, die mich sehr inspiriert. Unsere beiden Kinder sind erwachsen.